Tanzen? Nur noch mit HUT!

Bild des Benutzers Claudia Spelz

Kursleiterin Mareike Dorda aus Sundern machte kürzlich mit ihrer Tochter Tilda (16 Monate) folgende Babyzeichenerfahrung:

"Im Babykurs haben wir nachmittags einen Huttanz gemacht. Alle Babys setzen Hüte auf und tanzen zur Musik. Wenn die Musik stoppt, werden die Hüte getauscht. Als Tildas große Schwester dann abends zu Hause Musik anmacht, kommt Tilda in die Küche gerannt und macht das Zeichen für HUT. Es scheint, als hätte ihr unser Huttanz gefallen..."

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Die Blümelein, sie schlafen...

Bild des Benutzers Vivian König

Egal, ob Euch die Frühjahrsmüdigkeit gerade plagt oder nicht - hier kommt ein nettes Schlaflied. "Die Blümelein, sie schlafen..." ist eines unserer Gebärdenlieder-Videos zur Sony CD "LiederZwerge - Musik für die Kleinsten" und allen Zwergensprache-Kursfamilien wohlbekannt:
https://www.youtube.com/watch?v=X-YxuzAwI7E&list=PLbN-pWQBg0zwfWv1GzkxKD...

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Netzwerk analog und digital

Bild des Benutzers Claudia Spelz

Am letzten Wochenende hat sich das NRW-Team zum Regionaltreffen in Essen eingefunden. Denn die Zwergensprache-Kursleiterinnen sind nicht nur digital über ein Kursleiter-Forum miteinander verbunden sondern legen auch Wert auf einen persönlichen Austausch.

So stand dieses Mal vor allem das bessere Kennenlernen im Vordergrund. In Netzwerk findet man nämlich immer jemanden der einem bei Fragen weiterhelfen kann. Da hilft es natürlich, wenn man direkt weiß welche Kollegin welchen Background und welche Erfahrungen über die Zwergensprache hinaus hat.
Wir starteten also mit einer klassischen Vorstellungsrunde und spielten dann "Kennlernbingo": Wer hat Erfahrungen auf Messen? Wer kennt sich mit sozialen Medien aus? Wer mit Hörschädigung und Gebärdensprache? Wer kann mich bei Presseanfragen unterstützen und wer bei Fragen zum Down-Syndrom? Die Liste liese sich beliebig erweitern.

Jede Kollegin verfügt über Wissen und Kenntnisse, die sie gerne einbringt. Ob Fachfragen oder Bastelideen, Buchhaltung oder Marketing.

Es ist toll, als Kursleiterin auf ein solches Netzwerk zurückgreifen zu können. Und die Zeit bis zum nächsten persönlichen Treffen dann halt wieder über unser Forum und per Telefon.

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„Babyzeichen? Brauche ich nicht, ich verstehe mein Kind auch so!“

Bild des Benutzers Anneke Sorger

Diesen Satz höre ich hin und wieder von Eltern, die das erste Mal von dem Thema Babyzeichensprache hören.Heute möchte ich hier meine Sicht dazu aufschreiben und erzählen, was ich meinen Kurseltern dazu gerne sage:

Natürlich BRAUCHT keiner die Babyzeichen. Eltern, die viel Zeit bei ihrem Kind verbringen, verstehen recht bald die Signale der Kinder. Sie haben ein Gespür dafür, ob ihr Kind hungrig oder müde ist oder sich langweilt, weil sie auf ihre Intuition vertrauen, weil sie gelernt haben, wie das Kind in entsprechenden Situationen reagiert oder weil es nun einfach die Zeit fürs Mittagessen oder Schlafen ist. Das klappt mal besser, mal schlechter. ALLE Eltern (auch die, die Babyzeichen verwenden) kennen die Situation, dass manchmal gar nichts funktioniert und das Kind einfach nicht zufrieden zu stellen ist, an anderen Tagen kann man das Kind lesen wie ein Buch.

ABER…. das sind alles Bedürfnisse des Kindes, die sich mit Hilfe der Intuition mehr oder weniger gut erkennen lassen. Doch unsere Kinder werden größer. Ihr Weltbild und ihr Wissen erweitern sich und ihre Bedürfnisse gehen bald weit über die Grundbedürfnisse wie essen und schlafen hinaus. Und genau da fangen die Babyzeichen an nicht nur besonders hilfreich zu sein, sondern auch richtig Spaß zu machen. Sie eröffnen uns und dem Kind eine ganz neue Welt. Wir erfahren von Dingen, die wir sonst nie erfahren hätten. So „erzählte“ mir meine 13 Monate alte Tochter, als wir unterwegs waren, dass sie baden möchte. Und zwar mit Papa. Ganz plötzlich, aus dem Nichts heraus. Das hätte ich ohne Gebärden nie verstanden, denn zu diesem Zeitpunkt sprach sie noch kein einziges Wort.Und meine Große zeigte mir mit 14 Monaten im Garten der Großeltern, dass sie schaukeln möchte. Die Schaukel hing an dem Tag nämlich nicht am Baum. Nicht nur, dass sie mir diesen Wunsch einfach mit der Gebärde zeigen konnte, ich war sehr erstaunt darüber, dass sie sich überhaupt an die Schaukel erinnerte (sie hatte sie nur einmal Monate zuvor gesehen). Dazu kam, dass sie sich eine (für mich) verständliche Gebärde für Schaukel ausgedacht hatte, wir hatten sie vorher nie verwendet.

Babyzeichen bieten noch viele weitere Vorteile, aber das hier möchte ich den Eltern gerne mit auf den Weg geben:

Babyzeichen öffnen ein „Fenster“ in die Gedankenwelt der Babys und sind damit eine ungemeine Bereicherung für Eltern UND Babys. Wir BRAUCHEN sie nicht. Genau so wenig wie wir Pekip, Babymassage, Musikkurse für Babys etc. brauchen. Trotzdem nehmen wir aus verschiedenen Gründen an solchen Kursen teil. Und es ist doch toll, dass es inzwischen so ein vielfältiges Angebot gibt, aus dem jeder frei wählen kann. Warum also nicht auch ein Angebot, dass uns ermöglicht unsere Kinder NOCH BESSER zu verstehen!

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Zwergensprache Kundenmagazin Ausgabe Nr. 12

Bild des Benutzers Vivian König

Die neue Ausgabe Nr. 12 des Zwergensprache-Magazins ist erschienen. Darin gibt es u.a. Wissenswertes zur "Macht der Sprache", zu verschiedenen Aspekten der Babymassage, Baby-News aus der Wissenschaft, Buchtipps, Internes aus dem Zwergensprache-Netzwerk sowie als Bastelbögen - dieses Mal winterliche Fensterbilder. Viel Spaß beim Schmökern!
http://www.babyzeichensprache.com/magazin/zwergensprachemagazin-12.php

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Sprache - Welt der Worte, Zeichen, Gesten

Bild des Benutzers Vivian König

Schön war es: Im Rahmen des Regionalgruppen-Treffens unseres Sachsen-Teams waren gestern einige Zwergensprache-Kolleginnen gemeinsam im Dresdner Hygiene-Museum zur Ausstellung "SPRACHE - Welt der Worte, Zeichen, Gesten". Diese läuft noch bis 20. August. Neben dem Spracherwerb von Babys, gab es viele Infos auch zur Gebärdensprache, Körpersprache und Mehrsprachigkeit. Besonders gefiel uns: die Texte der meisten Exponate werden auch mit Gebärden-Videos erklärt!

Und könnt Ihr auf dem Foto das Wort im Fingeralphabet der DGS entziffern?

 

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neue Kursorte in Deutschland und Österreich

Bild des Benutzers Vivian König

Unser Kursleiterinnen-Team ist auch im Januar 2017 wieder weiter gewachsen. Wir freuen uns über Verstärkung durch begeisterte neue Kolleginnen in diesen Regionen für unsere Zwergensprache Babykurse, Eltern-Workshops und Fachseminare:
 
in Deutschland:

- Jana Herout in Magdeburg (Kinderkrankenschwester, Trageberaterin, Kursleiterin für Baby- und Kindermassage sowie Nordic Walking)
 
- Carolin Schiel in Bühl und Baden-Baden,
 
- Martina Moll in Stendal, Wittenberge und Perleberg (Kinderkrankenschwester, angehende Stillberaterin, Kursleiterin für Babymassage, Kangatrainerin und Trageberaterin)
 
- Alisa Pietzke für Solingen und Wuppertal
 
in Österreich:
 
- Maria Weintrager in Mistelbach (Kindergartenpädagogin)
 
- Jeanette Ferderbar-Schlögl in Neusiedl am See und Steinbrunn im Burgenland

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Zwergensprache in Form von Hausgebärdensprachkursen wenn die Lautsprache ausbleibt

Bild des Benutzers Kirsten Venneklaas

Hallo :)
Ich möchte euch heute von meiner Arbeit als Dozentin für Hausgebärdensprachkurse für CI implantierte Kinder berichten bei denen die gewünschte Lautsprache ausbleibt.
Wenn man sich als Eltern für ein CI entscheidet ist das leider nicht wie oft durch Ärzte dargestellt das Allheilmittel, sondern keiner kann einem die Garantie geben, dass das Kind auch wirklich nach der Implantation hört, geschweige denn versteht und/oder spricht.
Eltern bei deren Kinder die erwünschte Lautsprache ausbleibt können für ihr Kind einen Antrag auf einen Hausgebärdensprachkurs beim zuständigen Sozialamt (Fachstelle Eingliederungshilfe) stellen. Für sie selber muss der Antrag auf einen Hausgebärdensprachkurs beim Jugendamt als "Hilfe zur Erziehung" eingereicht werden (weil was nützt es dem Kind wenn es dann gebärden kann, aber keine Kommunikation mit den wichtigsten Menschen in seinem Leben stattfindet weil diese nicht gebärden können?!).

Ich arbeite nun seit ca. einem halben Jahr mit einem fast 5 jährigen Jungen, der seit Geburt taub ist und im Alter von 2 Jahren zwei CI's (Cochlea Implantate) bekommen hat. Da bei ihm die Lautsprache fast komplett ausgeblieben ist kann man sich das sprachliche Niveau wie bei einem Einjährigen vorstellen und da eignen sich die Babyzeichen perfekt. :) Wir spielen, basteln, raufen, streiten und knuddeln zusammen. Ich habe zwar immer etwas vorbereitet was ich mit dem Jungen während einer Einheit von 2 Zeitstunden arbeiten möchte, jedoch bestimmt letztendlich das Kind was gemacht wird. Vieles ergibt sich auch aus der Situation heraus.

Die Eltern des Jungen haben sich bewusst gegen DGS (Deutsche Gebärdensprache) und für meinen Kurs in LBG (Lautsprachlich begleitende Gebärden) entschieden, weil das Ziel ganz klar der Lautspracherwerb ist was bei DGS aufgrund einer völlig anderen Grammatik so gar nicht möglich wäre. Das heißt: Während ich mit dem Junge spreche begleite ich alles mit Gebärden, dadurch spreche ich automatisch langsamer und deutlicher. Wendet man DGS an, kann man währenddessen nicht sprechen da es eine eigenständige Sprache mit eben einer eigenen Grammatik ist. Die Gebärden an sich sind natürlich identisch, genauso wie eben die Zeichen aus unseren Zwergensprache-Kursen.

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