März 2014

Das Morgen-Ritual

Bild des Benutzers Bettina Behringer

Wie wichtig die Einhaltung bestimmter Rituale schon für die Kleinsten sind, lässt sich an folgender Babyzeichen-Anekdote erkennen, die mir eine begeisterte Mama zukommen ließ:
 
"Vor kurzem ließ ich einmal aus Zeitmangel das allmorgendliche Ritual ausfallen, dem Papa so lange am Fenster zu winken, bis das Auto ausgeparkt und außer Sichtweite war. Anne (11 Monate) bekam gerade ihr Frühstück, als sie plötzlich innehielt, mit verzweifeltem Gesichtsausdruck zum Fenster zeigte, und "Papa - winkewinke" zeigte. Leider war ihr Papa da schon weg, was ich ihr mit dem Zeichen für "Auto" und "Arbeit" erklärte. Diesen Ablauf "Papa - winkewinke, Auto, Arbeit" wiederholte sie den ganzen Tag über immer wieder, solange bis er heimkam und von Anne selig begrüßt wurde. Dieses Erlebnis hat mir gezeigt, wie sehr die Kleinen an Ritualen hängen und wie sehr sie darunter leiden, wenn solche Regelmäßigkeiten plötzlich wegfallen."

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Wer sitzt da auf dem Auto?

Bild des Benutzers Karin Feist

Ich muss euch unbedingt diese Rückmeldung einer ehemaligen Kursteilnehmerin von mir weiterleiten. Die kleine Dame, von der hier berichtet wird, ist jetzt fast 20 Monate alt und wächst zweisprachig auf.

 

"Einmal kam sie ganz aufgeregt zu mir gelaufen und zeigte ununterbrochen "Auto", genauso wie ein Kind, das spricht und sich vor lauter Aufregung verhaspelt. Dann zeigte sie genauso aufgeregt "Katze" und deutete Richtung Wohnzimmer. Die Lösung: Am Abend hatte ich eine Katze auf ihr Bobby Car gesetzt und sie hatte diese gerade entdeckt. Ein andermal rief ich sie zum Essen und sie kam auch gleich zu ihrem Stuhl gelaufen. Allerdings sah sich mich dann direkt an und zeigte "Stinker" und "Windeln wechseln". Tja, sie hatte gerade einen Stinker gemacht und wollte nicht mit der vollen Windel essen. Das sind nur zwei Beispiele, die mich eben bestärken, unserer Maus je nach ihren Interessen immer mehr Zeichen zu geben und sie nimmt das auch komplett an.

 In der Kita machen sie ja auch Babyzeichen. Leider hat die zuständige Person keine Ausbildung bekommen und muss sich alles selbst zusammen suchen. Sie ist aber mit Feuereifer dabei und ich war letzte Woche auch zur kleinen Teezeit vormittags dort und habe mit den Kinder und Erzieherinnen ein paar Lieder gesungen. 15 Zwerge waren total begeistert und es hat die Erzieherinnen gewundert, dass sie die ganze Zeit sitzen blieben und fasziniert zugeschaut bzw mitgemacht haben. Ich war übrigens auch total positiv überrascht, als ich vorher beim Üben zu Hause festgestellt habe, dass unsere Kleine eines der Lieder mit den Zeichen "mitgesingt". Das ist echt unübertrefflich!

 Für uns alle waren und sind die Zeichen eine große Hilfe und Erleichterung und ich bin so froh, dass ich den Kurs damals gemacht habe. Ich bedaure in gewisser Weise manchmal die anderen Kleinkinder um mich herum, die in ihrem kleinen Körper gefangen sind und sich einfach nicht richtig verständlich machen können. Die Frustration ist ihnen, finde ich, deutlich anzusehen."

 

...Solche Rückmeldungen bestätigen mich immer wieder in meiner Arbeit! Vielen Dank!

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Babyzeichenspaß mit Essknete

Bild des Benutzers Bettina Behringer

Viel Spaß hatten meine Kurskinder und natürlich auch ihre Mamas in der Stunde zu den Zootieren. Nach verschiedenen Liedern, Reimen und Tänzen zum Thema, durften die Kleinen die Tiere nicht nur in Büchern sehen und als Plüsch- oder Gummifiguren erleben, sondern auch ihre Formen aus Essknete ausstechen. Essknete hat den Vorteil, dass die Kinder die Konsistenz der Knete auch sinnlich erfahren können, ohne eventuell mit gesundheitsschädlichen Stoffen in Berührung zu kommen. Sie dürfen sogar davon naschen, was dann auch ausgiebig gemacht wurde. So begleiteten sie das Ausstechen fast pausenlos vom Zeichen für "noch mal". Es gab natürlich viel "Gesprächsbedarf" und Gelegenheit, die Zeichen für die Tiere zu zeigen. Nachdem alle Figuren auf dem Backblech gelandet und gebacken waren, konnte die Kinder ihre Lieblingstiere als Kekse entweder gleich verkosten oder stolz mit nach Hause nehmen.

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"Von Allein!"

Bild des Benutzers Karin Feist

Ich hatte letzte Woche die tolle Möglichkeit zwei Schulstunden in einer zweiten Grundschulklasse zum Thema Gebärdensprache zu gestalten. Etwas nervös war ich davor schon, da ich ja "nur" die Babyzeichensprache beherrsche und nicht die komplette Gebärdensprache. Zu meiner großen Überraschung lief´s dann fast "von allein"! Die Kinder waren richtig gut bei der Sache und haben mich Löcher in den Bauch gefragt oder sich mit Begeisterung die Finger in die Ohren gesteckt um zu erleben, wie es ist nichts zu hören.  Wir haben für jedes Kind eine Namensgebärden ausgesucht und die Klassenleherin will diese Woche das Thema noch mal aufgreifen, da es noch so viele interessante Fragen rund um die Gebärdensprache gibt. Zum Abschluß durften sich dann als Belohnung alle das Gebärdenvideo zu "Von Allein" von Culcha Candela anschauen (zu erst ohne Ton und ihr glaubt nicht, wie schnell die Kinder erraten haben, welches Lied es ist). Hier der Link dazu: http://www.youtube.com/watch?v=qySNULGiTMU
Ich glaube, ich biete das jetzt auch bei uns im Ferienprogramm an. Macht richtig Spaß!
Sonnige Grüsse aus Baden!
Karin 

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Die gute Nachricht am Morgen

Bild des Benutzers Bettina Behringer

Wenige Wochen nach der ersten Kursstunde erreichte mich folgende Nachricht einer Kursmutter per Email:
 
"Henry (15 Monate) war seit ein paar Tagen schlimm erkältet. An einem Morgen ging es ihm deutlich besser und das konnte er uns nach acht Wochen Zwergensprache beim Frühstück richtig gut erzählen: Hände auf den Kopf - rechte Hand schütteln - Hände neben dem Körper ausstrecken. Übersetzt heißt das: Kopf - Aua - Wo? Das Kopfweh der letzten Tage war wohl ganz offensichtlich weg :)"
 
 

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Zwergensprache-Kursleiterin mit Wiedererkennungswert

Bild des Benutzers Andrea Gruber

Meine Kollegin Elisabeth Brandecker gibt neben Zwergensprache-Kurse auch Babyschwimmkurse und da hat sich folgende Geschichte vor kurzem ereignet:
 

Neulich habe ich mich bei einem meiner Kleinkinderschwimmkurse wieder besonders gefreut. Ein ehemaliges Zwergensprachekind ist auf mich zu geschwommen und hat mir im Wasser energisch das Zeichen für Musik gezeigt hat. Er war so süß und wollte einfach, dass wir wieder ein Lied singen.

Es ist einfach schön, wenn auch nach einem Babyzeichenkurs positives Feedback zurück kommt oder man es mit eigenen Augen miterleben darf.

 

 

 

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Wie die Babyzeichen unser Frühstück gerettet haben

Bild des Benutzers Claudia Spelz

Bericht von Steffi und ihrer Tochter (gerade 1 Jahr):

Ich stehe im Bad und föhne meine Haare. M. sitzt daneben und übt sich auch im Haarebürsten.
Plötzlich schaut sie mich an und zeigt "hören". Ich sage "Ja, hörst du den Fön? Der ist ganz schön laut!".
Sie zeigt wieder "hören". Ich:" Ja, der Fön macht laut Brrrrrrmmmmm"
Sie schaut mich an als wäre ich schwer von Begriff und zeigt "Musik"
Sie meinte nicht den Fön! Sie hat (im Gegensatz zu mir) die Musik von meinem Handy gehört, die zeigte das die Brötchen im Backofen fertig sind!

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Zeitschrift Fratz&Co. aus Österreich berichtet über Zwergensprache-Kurs:

Bild des Benutzers Vivian König
Baby 10 Monate fragt "wo?"

Hier könnte Ihr auf den Seiten 44-47 den sympathischen Bericht über die Babyzeichen und die Kurse unserer Kursleiterin Daniela Eisl aus dem Salzburger Land selbst lesen:

Baby, talk to me!
http://digital.fratz.at/2014/1/index.html#/44/

Aktuelle Termine für ganz Österreich findet Ihr unter:
http://www.babyzeichensprache.com/termine.php

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KursleiterIn in Ulm dringend gesucht!

Bild des Benutzers Vivian König

Wir suchen zeitnah eine Nachfolgerin, die in der Region Ulm und Umgebung unsere Zwergensprache-Babyzeichenkurse, Workshops und Fachseminare übernehmen möchte. Kontakte und Material können übernommen werden. Die Ausbildung kann ggf. über die Bildungsprämie gefördert werden. Hier gibt es weitere Infos:
http://www.babyzeichensprache.com/kursleiter.php
Wir freuen uns über begeisterte Verstärkung und Kurzvorstellungen an info@babyzeichensprache.com!

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Workshop über SCHEZ

Bild des Benutzers Andrea Gruber

Ich hatte vor wenigen Tagen die Möglichkeit einen Workshop im Familienzentrum in Grieskirchen zu halten, der über Schez (Schulungs- und Erziehungszentrum) gebucht wurde und bin sehr glücklich über die Aufnahme unserer Vorträge und Workshops in ihr Programm. Somit können sich auch kleine Eltern-Kind-Zentren mit weniger finanziellen Möglichkeiten Kurse, Vorträge und Workshops verschiedenster Themen leisten und sie kostengünstig anbieten.

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