Dezember 2016

Zehn kleine Zappelmänner - eine Bastelidee für Euch!

Bild des Benutzers Camilla Leithold

Heute darf ich Euch mal zeigen wie ich in meinen Babyzeichenkurse alle Kinderaugen fesseln kann. Und stellt Euch vor, das klappt nicht nur in der ersten und zweiten sondern auch noch in der letzten Kursstunde! (Mittlerweile hatte ich sogar schon überlegt ob man das mit einer lauten Klasse Berufsschüler auch machen kann, um deren Aufmerksamkeit zumindest für einen kurzen Moment zu erhaschen...)
Alles was ihr dazu braucht sind ein paar weiße Handschuhe, am besten aus Baumwolle - die bekommt ihr in der Apotheke für ungefähr 2 €; ein paar kleine Glöckchen (aus dem Bastelladen eures Vertrauens), Nadel und Faden und etwas Geschick damit umzugehen. Nun ist das gar nicht so schwer, denn alles was ihr tun müsst ist die Glöckchen an jede einzelne Fingerspitze beider Handschuhe zu nähen. Und damit ausgerüstet könnt ihr jedes Fingerhandspiel zum absoluten Hingucker machen. In meinen Kursen habe ich zu Beginn "Zehn kleine Zappelmänner" fest integriert und starte so mit der geballten Aufmerksamkeit der Kinder in eine tolle Stunde voll neuer Babyzeichen.
Die Idee ist auch nicht neu, gemopst hatte ich sie mir von der lieben Anja, deren Babykurse ich damals noch in Halle mit meiner Tochter besucht hatte. Schon damals fand ich es ganz prima wie man mit so wenig Aufwand eine tolle Beschäftigungsmöglichkeit für die Kleinsten schaffen kann und wie aufmerksam meine Tochter und die anderen Kinder im Kurs Anjas Händen jedes Mal gefolgt sind. Das ist wirklich eine tolle Bastelei die schnell (je nach Nähbegabung) umsetzbar ist, wenig Geld kostet und viel Freude bereitet.
Ich wünsche Euch sehr viel Freude bei der Umsetzung, leuchtende Kinderaugen garantiere ich Euch jetzt schon.
Eure Camilla
P.S.: Ich nähe sehr gern und würde auch behaupten, das ich das auch sehr ordentlich mache. Trotzdem würde ich einen Handschuh nie einem Kind zum Spielen überlassen, die Gefahr, dass es sich an einem Glöckchen verschluckt ist einfach zu groß. Also am besten nur zeigen und gemeinsam spielen und dann sofort außer Reichweite der kleinen Kinderhände und -münder.

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Babyzeichen erobern Familotel Ebbinghof im Sauerland

Bild des Benutzers Claudia Spelz

Bis zu 60 Kinder gleichzeitig verbringen in der Hauptsaison mit ihren Eltern Urlaub im Familotel Ebbinghof in Schmallenberg-Ebbinghof im Hochsauerlandkreis – darunter auch viele Babys und Krabbelkinder. Damit sie von den kleinen Zwergen leichter verstanden werden, ließen sich kürzlich neun Mitarbeiterinnen aus dem Happy Club, der hoteleigenen Kinderbetreuung, in Babyzeichensprache schulen.

Um die wichtigsten Babyzeichen für den Alltag zu erlernen, und um die Hintergründe rund um die einfachen Handzeichen zu erfahren, nahmen die Mitarbeiterinnen an einem dreistündigen Workshop bei Zwergensprache-Kursleiterin Mareike Dorda aus Sundern teil.

„Der Workshop war sehr interessant und spannend. Wir haben über 50 Babyzeichen anhand von praktischen Beispielen gelernt wie essen, trinken, Wasser, Blume, Baum, aber auch Bauernhoftiere wie Hund, Katze, Pferd oder Ziege“, so das Fazit einer Teilnehmerin. Weil Babyzeichen das Sprechenlernen fördern, meinte eine Teilnehmerin: „Hätte ich das damals schon gewusst, hätte ich Babyzeichen mit meinem Sohn gemacht. Denn der hat erst mit drei Jahren mit dem Sprechen richtig angefangen.“

Selbst wenn das Erlernen der Babyzeichen mehr als eine Urlaubswoche braucht, können die Familotel-Mitarbeiterinnen damit bei Babys und Kleinkindern Stresssituationen und Unruhe reduzieren. Denn die Babys beobachten ihre Bezugspersonen genauer und sind aufmerksamer, wenn Bewegung im Spiel ist. Auch lassen sich die Babyzeichen gut in Liedern und Reimen einsetzen. Ganz nebenbei fördern Babyzeichen praktisch und spielerisch das Sprechenlernen und die motorische Entwicklung der Zwerge.

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Weihnachts-Windlichter

Bild des Benutzers Vivian König

Im Bastel-Archiv des Zwergensprache-Kundenmagazins findet Ihr auch weihnachtliche Ideen wie diese Windlichter, zu denen man die im Kurs gezeigten Babyzeichen prima daheim ausprobieren kann: http://www.babyzeichensprache.com/magazin/windlichter.php
Dann wird vielleicht auch bei Euch so begeistert "LICHT" gezeigt, wie bei dieser süßen Maus hier mit ihren 9 Monaten...

 

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Kinderbuch zu gewinnen: "Frohe Weihnachten"

Bild des Benutzers Vivian König

Wir verlosen in den nächsten drei Tagen ein Exemplar des Kinderbuches "Frohe Weihnachten" aus dem Verlag arsEdition. Um in den Lostopf zu wandern, schreibt uns bis Donnerstag Mitternacht auf unserer Zwergensprache Facebookseite beim Beitrag in den Kommentar, welches ist das von Euren Kindern am meisten genutzte Babyzeichen in der Adventszeit?
Wir sind gespannt und wünschen viel Glück! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
https://www.facebook.com/Zwergensprache

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Welche Faktoren beeinflussen eigentlich die Sprachentwicklung?

Bild des Benutzers Simone Kostka-Krytinar

Letzte Woche im Fortgeschrittenenkurs haben wir darüber gesprochen, wie nach und nach gesprochene Sprache die Gebärden ablösen wird. Dass vorerst die Kinder beides parallel machen, also zeigen und sprechen gemeinsam und in weiterer Folge die Handzeichen immer mehr in den Hintergrund treten werden. Eine Mama hat gefragt, welche konkret die entscheidenden Faktoren sind, die die Sprachentwicklung fördern. Vielleicht sollte man besser die Frage stellen, welche Faktoren die Sprachentwicklung NICHT beeinflussen, denn kaum ein Bereich des täglichen Lebens hängt nicht mit Sprache und deshalb auch mit Sprachentwicklung bei Kleinkindern zusammen. Es gibt Faktoren, die auf das Kind von außen bewusst oder unbewusst einwirken wie soziale, kulturelle, ökonomische und auch didaktische Faktoren und auf der anderen Seite solche, die von innen aus dem Kind heraus wirken, fast schon wie ein Drang, ein Bedürfnis, sich auszudrücken. Dazu würde ich die Biologischen, Emotionalen und Entwicklungspädagogischen zählen.
Wie schnell und wie gut ein Kind Sprache entwickelt hängt stark von seinem Umfeld ab, auch davon in welcher sozialen Gemeinschaft es groß wird, wie die Familie aufgebaut ist, in welchen Kindergarten es geht, wieviele Bezugspersonen es hat und wie intensiv diese sich mit ihm beschäftigen können, wieviel Wertschätzung dem Kind entgegen gebracht wird und wie mit seinen ersten Worten umgegangen wird.
Schon für ein Baby von wenigen Monaten macht es einen großen Unterschied, ob das Gurren und Lallen, durch das es Laute übt erwidert wird und ob darauf eine Rückmeldung erfolgt oder nicht. Wenn Mama oder Papa 'Antworten' geben, ermuntern sie ihr Kind, weiterzumachen, immer mehr Laute zu produzieren und mit der Zunge zu experimentieren.
Wird das Kind etwas älter und bemüht sich erste Worte zu sprechen, dann ist auch hier die Reaktion der Eltern sehr entscheidend. In seinen Sprachversuchen bestärkt, wird es mutiger, selbstbewusster, eifriger, begieriger zu sprechen. Konstruktive Kritik in Form von korrektem Wiederholen des Gesagten, ist förderlich und hilft dem Kind, die Worte richtig sagen zu lernen, während Kinder, die ständig ausgebessert und kritisiert werden, unsicher und merklich ruhiger werden.
An diesem Beispiel zeigt sich wie äußere und innere Faktoren in einander greifen. Der Umgang der Eltern mit den gesprochenen Worten wirkt von außen auf das Kind ein. Wie es die Kritik empfindet beeinflusst es von innen. Je positiver, angenehmer, wertschätzender die Gefühle sind, die das Kind im Zusammenhang mit Sprache wahrnimmt, desto lieber experimentiert es mit Worten, mit der Zunge und den Lippen, desto weniger Hemmungen hat es, einfach zu üben, desto schneller wird es erfolgreich sein und großen Spaß daran haben, sich mitzuteilen.

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