Mit der Zwergensprache auf dem Ergotherapie-Kongress 2013

Bild des Benutzers Katharina Schütze

Am 24.-26. Mai 2013 fand in der schönen Bielefelder Stadthalle der jährliche Ergotherapie-Kongress statt.
Erstmals waren auch wir in der Ausstellung mit einem Poster zum Thema Babyzeichen und Gebärden in der Therapie vertreten.
Ziel war es, das Thema bei den TherapeutInnen (wieder) ins Bewusstsein zu rufen und die Möglichkeiten aufzuzeigen, wo und warum der Einsatz von Gebärden insbesondere mit den ganz kleinen Patienten sinnvoll sein kann.
Das Thema stieß auf positive Resonanz und viele Gesprächspartner hatten direkt eine konkrete Situation vor Augen, in der die Zeichen helfen könnten. Ein schönes eindrückliches Beispiel für den Gebrauch von Babyzeichen und Gebärden in der Therapie ist folgendes:
Luis, gut 1,5 Jahre alt ist geistig behindert. Die Musikstunde findet er immer so schön, dass es zum Ende hin immer Gezeter gab. Selbst mit immer wieder kehrenden Abläufen wie z.B. das Singen desselben Abschiedsliedes, war das Ende der Stunde für ihn unverhofft. Durch die Einführung der Zeichen allerdings wurde die Situation wesentlich entspannter und hat ihm die nötige Orientierung gegeben, denn er wusste: Jetzt ist SCHLUSS und es geht im AUTO mit MAMA nach HAUSE.

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