Resonanz auf unser KITA-Programm,
Erfahrungen und Erlebnisse mit der Zwergensprache
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| Max zeigt "sich waschen" |
Ich möchte Dir im Folgenden kurz sagen,
dass wir im Häxehüüsli einen
tollen Erfolg mit der Babyzeichensprache verbuchen können!
Die Kinder lernen sehr schnell und lernen die ersten Wörter
auch besser
im Vergleich zu den andern Kinder,
welche bisher noch nicht von uns mit Babyzeichen
geführt worden sind.
Die Kinder sind viel ruhiger und weniger streitsüchtig,
sie gehen viel
netter und höflicher miteinander um.
Tobsuchtsanfälle und Trotzanfälle
haben sich reduziert!
Ein ausländisches Mädchen, welches kein einziges Wort Deutsch
spricht,
hat innerhalb von 14 Tagen bei uns die ersten Zeichen gelernt
und kann
sich mit den wichtigsten Zeichen endlich verständlich machen!
Petra Beljean, Wangen bei Olten, Schweiz
Mitteilung an Vivian König, Juli 2008
Unsere Zwerge „sprechen“ Zwergensprache
Es gibt eine Zeit, da bedeutet "Ba" alles, zum Beispiel "Ball" oder "Banane". Vielleicht aber auch "Baum". Wir konnten dann oft nur erahnen, was die Kinder da gerade zu äußern versuchen. Für alle Beteiligten bedeutete das hin und wieder auch Frustration. Der passive Wortschatz ist bei Kindern in diesem Alter so viel größer, als man meint. Sie können die Wörter, die sie bereits verstehen nur noch nicht selbst bilden. Jedenfalls nicht auf dem üblichen Weg – durch Gesten als Kommunikationsmittel können sich selbst kleine Kinder dennoch hervorragend verständlich machen, wie es unsere „Zwerge“ beweisen!
Im vergangenen Jahr im Dezember haben wir in unserer Mini-Kita die „Zwergensprache“ eingeführt. Unsere Kinder waren zu diesem Zeitpunkt zwischen elf und 17 Monate alt. Abgesehen von dem Spaß, den die Kinder beim Singen der Lieder und erfolgreichen Nachahmen der Gesten hatten, hat sich auch für uns eine ganz neue Art der Kommunikation mit den Kindern ergeben: Statt immer nur selbst zu reden und auf eine erste verbale Reaktion zu hoffen, damit das kleine Gegenüber zum tatsächlichen Gesprächspartner wird, konnten wir innerhalb kürzester Zeit mit den Kindern kommunizieren. Nonverbal bekamen wir Antworten! Auf die Frage, wer noch etwas trinken mag zum Essen, bekamen wir acht aufgeregt gebärdene Hände zu sehen, die uns deutlich machten, wer noch nachgeschenkt bekommen möchte. Auch volle Windeln werden seither selbstbewusst angekündigt! Uns als Erzieher bedeutet diese Art der Kommunikation in erster Linie eine ungemeine Entlastung im Kita-Alltag. Aber auch pädagogisch gesehen möchten wir die Gesten nicht missen: Unsere Kinder wissen, dass sie sich mit Hilfe einfacher Handzeichen verständlich machen können und fühlen sich dadurch selbstständiger und auch ernstgenommen, wenn die großen Leute durch das bessere Verständnis des jeweiligen Bedürfnisses unverzüglich darauf eingehen können, statt - wie bisher – erst einmal per Ausschlussverfahren zu erraten, was das Kleinchen wollen könnte.
Für uns Erzieher, selbst Eltern eines kleinen Sohnes, der selbstverständlich auch „zwergisch“ spricht, ist es faszinierend, einen Einblick in die kindliche Gedankenwelt zu haben: Während wir früher den Blicken der Kinder folgen mussten, um zu wissen, was sie gerade beobachten, geben es uns die Kinder mit Gesten nun selbst zu verstehen. Auf diese Art und Weise wissen wir nun, was die Kinder beschäftigt und können auch dementsprechend Angebote und Aktivitäten planen. Der Sitautionsansatz im Krippenbereich gewinnt dadurch eine ganz andere Dimension: Statt lediglich Angebote im Hinblick auf Materialerfahrungen zu machen, können wir nun auf die tatsächlichen Interessen der Kinder eingehen.
Auch das Miteinander hat sich, seitdem die Kinder über die Zeichen verfügen, geändert: Es gibt weniger Streit, was wohl auch darauf zurückzuführen ist, dass die Kinder ausgeglichener sind, da sie sich und ihre Bedürfnisse mitteilen können. Sie sehen es als ein Erfolgserlebnis, kommunizieren zu können, ebenso wie Kinder, die sich mit Hilfe von Sprache ausdrücken können.
Wir möchten uns deshalb ganz lieb bei dir, Heike, bedanken, dass du uns mit in die Welt der Zwergensprache genommen hast!
Mach’ weiter so und denk’ mal ab und zu an uns!
Luise, Justus, Lena, Karla, Greta, Piet, Lydia, Tilman,
Marco, Jenny und natürlich Bjarne! :o).
Brief der Mini-Kita Schröderstraße an Regionalleiterin Heike Jürgens, Mai 2009
Spielgruppenzeitung: Die mit den Zwergen spricht - 23.09. 2009 S. 14-15
Salzburger Nachrichten: Babys reden, ohne zu sprechen - 19.09. 2009 S. 16-17
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| Lola bei Anett Baum |
Es ist uns wichtig, auch Ihre Erfahrungen mit Babyzeichen
bei der Betreuung von Babys und Kleinkindern zu erfahren
und sie hier Ihren Fachkolleginnen
und -Kollegen zur Kenntnis zu geben.
Uns interessiert auch,
wie Sie die Eltern informieren und einbeziehen
und insbesondere auch, welche Erfahrungen die Eltern
mit Ihren kleinen Gesprächspartnern machen.
Über Rückmeldungen und Erfahrungsberichte freuen wir uns sehr.
Senden Sie bitte ihre Post an: Zwergensprache GmbH
Vivian König
Schkeuditzer Str. 10
D-04420 Markranstädt
oder per E-Mail:





