Zwergensprache, ein umfassendes Programm zum Erlernen und Vermitteln der Babyzeichensprache in Deutschland, Österreich und der Schweiz unter Lizenz der Zwergensprache GmbH
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Zwergensprache

Mit Babys auf dem Weg zur Sprache

  • Titelbild Zwergensprache Magazin 13

Kursleiterin im Interview: Patricia Geiger

 


Patricia, wie bist Du zur Zwergensprache gekommen?

Ich habe eine große Leidenschaft für die Gebärdensprache und kam über das Internet zu den Babyzeichen. Für mich stand sofort fest: Zwergensprache ist etwas, das mir in meinem Portfolio noch fehlt. Ich habe unmittelbar am Ausbildungswochenende teilgenommen und wenige Wochen später meine ersten Kurse gestartet.

 

Seit wann bist Du Kursleiterin? Seit wann Länderleiterin? Und was sind hier Deine Aufgaben?

Kursleiterin bin ich noch nicht so lange: Beim Ausbildungswochenende war ich im April 2015. Bei mir liefen die Kurse und Workshops sofort gut an, wurden von den Eltern gern und kontinuierlich gebucht. So konnte ich sehr schnell viele Erfahrungen sammeln. Die Regionalleitung durfte ich im Herbst letzten Jahres (2016) übernehmen. Meine Aufgabe ist in erster Linie, für die Kursleiterinnen in der Schweiz für alles rund um Babyzeichen, Kurse und Workshops da zu sein.

                   

Was ist Deine Ursprungsqualifikation bzw. welche Qualifikationen fließen in Deine Kurse ein, außer den Babyzeichen?

Vor ca. 18 Jahren war ich bei einem Vortrag über bilinguale Erziehung in Laut- und Gebärdensprache. Dort ging es sowohl um gehörlose als auch um hörende Kinder. Ich war total fasziniert und wusste: das ist genau „mein Ding“. Nachdem ich ein paar Jahre in einer Spielgruppe für gehörlose Kinder und deren hörende Geschwister gearbeitet und mein Studium als Gebärden-Dolmetscherin abgeschlossen hatte, entdeckte ich die Zwergensprache. Und da war es Zeit, endlich zu tun, was ich schon immer tun wollte. Mein Hintergrund in Sachen Gebärdensprache kommt in meinen Kursen und Workshops natürlich auch zum Tragen. Aber mir wird es von Kurs zu Kurs auch immer wichtiger, neben den Babyzeichen Ruhe, Präsenz, Freude, Sicherheit und auch den Mut zur Langsamkeit zu vermitteln.

 

Was macht Dir an den Babyzeichen bzw. der Arbeit als Kursleiterin besonders Freude?

So vieles! Natürlich ist mir der Glanz in den Kinderaugen, wenn sie sich verstanden fühlen, sehr wichtig. Ebenso die macht es mir Freude, an den Geschichten und Erlebnissen rund um Babyzeichen teilzuhaben, wenn die Eltern erzählen. Jedes Kind ist einzigartig, das spiegelt sich in den Babyzeichen wider. Besonders toll für mich persönlich ist, dass ich sowohl mit Kindern als auch mit Erwachsenen arbeiten kann, mit Fachpersonal und mit Privatpersonen. Die Zwergensprache gibt mir und meiner Arbeit einen Rahmen und lässt mir gleichzeitig viel Raum für eigene Ideen, Kreativität und auch eigene Struktur.

 

Was war Dein schönstes Babyzeichenerlebnis?

Oh, da gab es so viele, dass ich keines als "das Schönste“ bezeichnen möchte. Immer wieder zu wissen, dass ich verstanden werde und auch verstehe, bereichert meine Arbeit sehr.

                   

Was wünschst Du der Zwergensprache für die Zukunft?

Weiterhin viele motivierte und aktive Kurleiterinnen, damit irgendwann niemand mehr sagen kann, noch nie etwas von Babyzeichen gehört zu haben und wir mit unserer Arbeit mehr Aufmerksamkeit für die Kommunikation mit den Kleinsten wecken smiley

 

Patricias Homepage im Internet: 

http://www.babyzeichensprache.com/zwergensprache/geiger.php


          
 
Ausgabe 13/2017
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