• Titelbild Zwergensprache Magazin 14

Haushalt und Baby: Gewußt wie!

von Camilla Leithold

Kennt ihr das magische Dreieck im Alltag mit Kindern? An den Ecken stehen  die Begriffe „Glückliche Kinder“, „Geistige Gesundheit“ und „Sauberes  Haus“. Zwei kann man wählen, für alle drei reicht die Energie nicht aus. Also  wenn ich mich für glückliche Kinder und ein sauberes Heim entscheide, dann  büße ich mein geistiges Wohlbefinden ein. Oder wenn ich glückliche Kinder  und meine geistige Gesundheit wähle, dann lebe ich in Unordnung und  Chaos. Natürlich ist das nur sarkastisch gemeint, aber alle, die im  Arbeitsalltag das Leben mit Kindern meistern und dann auch noch vor der  Herausforderung „Haushalt“ stehen, werden mindestens ein Tröpfchen Wahrheit in dieser Darstellung entdecken. 

Da ich aber gern in einem nicht allzu chaotischen Haus meine glücklichen Kinder  unter voller Anwesenheit meines Geisteszustandes aufwachsen lassen möchte,  war ich ganz angetan davon, als ich das Buch „Die Magische Küchenspüle“  entdeckte. Für mich sind die Tipps zur Haushaltsführung eine tolle Inspiration. Das  eigentliche Dilemma beim Putzen und Aufräumen ist ja eigentlich, dass man seine  kostbare Zeit gern anderweitig verwenden möchte und nicht ewig mit dem  Staubsauger und Eimer bewaffnet durchs Haus flitzt. Im Buch wird eine Technik beschrieben, die mir sehr viel bringt: Das Aufräumen und Putzen nach Zonen:  Jeder Monat wird (wochenweise)  in fünf Zonen unterteilt.  

  •  Zone 1: Eingangsbereich und Flur, 
  •  Zone 2: Küche,   
  •  Zone 3: Badezimmer,  
  •  Zone 4: Schlafzimmer und Kinderzimmer,  
  •  Zone 5: Wohnzimmer.  

An jedem Tag der Woche nimmt man sich nun die Zone vor, die in der jeweiligen  Woche dran ist und putzt und räumt in dieser Zone 15 Minuten. Fällt der 1. Des  Monats auf einen Mittwoch, dann ist von Mittwoch bis Samstag Zone 1, der  Eingangsbereich und Flur dran. Die folgende Woche dann Zone 2, die Küche von  Montag bis Samstag und so weiter, bis Zone 5 wieder mit einem Montag beginnt  und vom nächsten Monatsersten wieder von Zone 1 abgelöst wird. Ganz wichtig  dabei: Man wendet sich nur 15 Minuten am Tag einer Zone zu, das heißt man  benötigt einen Küchenwecker oder das Handy, stellt die Zeit ein und los geht’s.  Sobald es klingelt, ist man fertig und erlebt zweifach ein gutes Gefühl:  

  1.  weil man in dieser kurzen Zeit einfach viel schaffen kann und  
  2.  weil man nicht so viel seiner freien Zeit zum Putzen opfern musste.  

Mir hat dieses System gut geholfen, meinen Putzperfektionismus in den Griff zu  bekommen. Wenn ich früher nicht genügende Zeit hatte, habe ich lieber nicht  geputzt, weil ich dachte ich schaffe es ja sowieso nicht komplett. Jetzt nutze ich die  kurzen Zeitfenster, die sich im Laufe des Tages bieten, weil auch ein halb geputztes  Bad schon mal ein guter Anfang ist. 

Weitere Tipps findet ihr im Buch und unter www.magischekuechenspuele.de/der-crashkurs.
Auf der Homepage könnt Ihr Euch außerdem für einen kostenlosen 14- Tage-Aufräum-Crashkurs anmelden.
Also schnappt Euch den Küchenwecker und  probiert´s doch einfach mal aus. Ihr werdet staunen!

 

Marla Cilley, Gudrun Schwarzer
Die magische Küchenspüle

Taschenbuch: 268 Seiten 
Verlag: Edition Schwarzer,
1.  Auflage 2014
ISBN-10: 9783980920414 
ISBN-13: 978-3980920414 
Preis: 16,90 Euro 

Autorin:

Camilla Leithold

Zwergensprache-Kursleiterin

und Ernährungsberaterin

 

 

 


Ausgabe 14/2018
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