Ein Kniereiter

Ein Kniereiter

Habt ihr manchmal Lust auf Abwechslung zu Hause, die Schwung und eine Portion gute Laune mitbringt? Probiert es doch mit einem Kniereiter wie „Hei mein Pferdchen“! Passende Babyzeichen können hier sein: Pferd, Laufen, geschwind, Wasser, Wind, lustig, Freude, noch einmal und Musik!

BINGO! Die zurzeit beliebteste Variante - outdoor :-)

Ihr könnt das Wort "outdoor" schon gar nicht mehr hören?
Geschweige denn lesen?

Zugegeben - ich auch nicht. Doch ist die Sommerszeit einfach zu schön und das Durchatmen an der frischen Luft zu wichtig, um nur aus Trotz die eigenen 4 Wände anzustarren :-)

Hier also eine spannende Möglichkeit - ob beim Wandern, am See oder im eigenen Garten - die Natur mit unseren Kindern auf neue Art zu entdecken:

Farben-Bingo!

Was ihr dazu braucht?
1 x 6er Eierkarton
1 x Papiervorlage mit 6 verschiedenen Farben

+ viel Neugier und gute Augen!

Dass sich in einem Wald die Farbe "Lila" schneller füllen lässt als "Gelb", im See abgeschliffene grüne Glassteine zu finden sind, einem das eigene Kind die einzige blaue Blüte im Garten vor der Nase weggeschnappt hat... eine erstaunliche Vielfalt an neuen Blickwinkeln und Erlebnissen ist vorprogrammiert!

Die passenden Babyzeichen für die jeweiligen Farben - oder einfach nur für "wo", "finden", "freuen"... - werden den "Such"spaß mindestens verdoppeln :-)

Also dann - ab nach draußen!

Eure Katharina

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Mama, was ist denn das?

Unbekanntes ist für unsere Kleinsten meist etwas schwierig.
Bei unserem Samuel waren es die Schuhe, die ihm nicht geheuer waren. Er lief mit 10 Monaten stabil, sodass ich ihm auch draußen zur kalten Zeit die Möglichkeit geben wollte, die Welt zu entdecken. Natürlich auf eigenen Füßen:)
Aber ihm gefiel es gar nicht.
Dank der Babyzeichen haben wir ein Spiel draus gemacht. Mamas SCHUHE, Samuels SCHUHE unter einem Tuch versteckt...WO sind die SCHUHE? WO gehören sie hin? Und dann haben wir alle die Schuhe angezogen. Nach 3 Tagen hat er sie akzeptiert, wusste, wo sich seine Füße befinden ( er zeigt sogar drauf wenn man nachfragt) dass Schuhe nichts schlimmes sind und dass man darin super in Pfützen hopsen kann:)
Babyzeichen helfen so toll im Alltag, um Situationen zu meistern und neue Dinge zu erlernen. Sie helfen Kindern die Welt zu verstehen!

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Nicht anfassen ...

Die Babyzeichen faszinieren mich, weil man einen kleinen Einblick erhaschen darf, was die Kleinen schon so alles mitbekommen und sich merken.
Bei einem Spaziergang, als unser Benjamin 14 Monate alt war, sah er eine Blume und zeigte das Zeichen. Er schaute genauer hin und entdeckte eine Biene. Nun zeigte er das Zeichen für Biene. Dann zeigte er plötzlich Kerze, schüttelte den Kopf und zeigte "Aua".
Na, habt ihr verstanden, was Benjamin erzählen wollte?
Er hatte sich erinnert, dass ich ihm gesagt hatte, dass eine Kerze heiß ist und man sie daher nicht anfassen kann, da es sonst weh tut. Und nun hatte er dies auf die Biene übertragen, die man auch nicht anfassen sollte.

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Alltag mit Babyzeichen - eine hilfreiche Gebärde - "HELFEN"

Wenn Kinder das Konzept von HELFEN verstanden haben ist das eine ganz wunderbare Sache:

Toll ist es, wenn sie selbst um HILFE bitten können anstatt quietschende, quengelnde, nörgelnde oder andere nervenaufreibende Töne von sich geben.

Die Hausmeisters Hosenträger wirken da wahrliche Wunder.

Hier 3 Beispiele:
* Friedi, 14 Monate, steht morgens schon alleine auf. Doof nur, dass es im Winter noch so dunkel ist - da braucht er HILFE zum LICHT anmachen.
* Fabian, 10 Monate ist schon ganz stolz und kann allein die Stufe hochklettern - nur runter - da braucht er doch noch HILFE!
* Henni, 12 Monate liebt Schuhe über alles, nur mit dem anziehen will es noch nicht so recht alleine klappen und holt sich HILFE beim großen Bruder.

Aber auch die Kleinsten können UNS Eltern schon HELFEN! Unterstützung bei Haushaltstätigkeiten macht erstens gemeinsam viel mehr Spaß, fördert das Zugehörigkeitsgefühl und schult unheimlich viele Alltagsfähigkeiten - und das, ein kleiner Tipp am Rande - wirkt wie eine Präventionsmaßnahme gegen spätere Therapien :-)

Alltag mit Babyzeichen - Ab nach Hause!

„Tschüss Mama!“
(Wir gehen nach) „HAUSE“

„Zuhause“ war eines der ersten Babyzeichen, auf das meine Zwillingsmädchen reagiert haben. Jedes Mal, wenn wir nach Hause kamen und ich das Zeichen machte, freuten sie sich sehr in ihrem Kinderwagen.

Auch heute noch, mit 18 Monaten, benutzen sie das Zeichen gerne, auch wenn sie längst „Haus“ und „Hause“ sagen können. Tatsächlich benutzen sie die Wörter ausschließlich zeitgleich mit dem Babyzeichen „Zuhause“, damit man sie auch ja richtig versteht.

So auch heute Abend. Wir sind im Urlaub bei den Großeltern auf dem Land.

Meine Tochter heute Abend beim Zubettgehen:
„Paul, Paul!“ (Ein Freund aus ihrer Kita)
„Bremen.
Auch Bremen!
(Nach) Haus.“

Ich verstand sie nicht recht.
„Was meinst du?
„HAUS!“ (diesmal mit Babyzeichen)
„Achso, du willst nach Hause zu Paul.“
(Sie nickt)
„Auto Brumm Brumm.“

Ohne die Babyzeichen hätte ich vermutlich nicht so gut verstanden was mein Kind an diesem Abend bewegt! Dankbar für die wunderbare Welt der Babyzeichen!

Vielen Dank, Eleonora aus Bremen für diesen schönen Bericht!

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Schüttelbaum

Schüttelbaum

Der Schüttelbaum ist eine schöne Beschäftigungsmöglichkeit für Kinder, die gleichzeitig den Pinzettengriff und die Feinmotorik trainiert. Gleichzeitig bieten sich viele Anwendungsmöglichkeiten für Babyzeichen (Farben, Baum, …) und Dinge des Haushaltes können einfach und schön wiederverwendet werden.
Was brauche ich?
- ein Stück Pappe oder Karton als Hintergrund
- eine Haushaltstuchrolle (halbiert)
- eine PET-Flasche (je kleiner die Öffnung, desto größer der Schwierigkeitsgrad!)
- Heißkleber oder Flüssigkleber
- Messer
- Bunt- oder Waschmalstifte
- bunte Filzkugeln (auch hier gilt: je kleiner, desto schwieriger!)
Die Haushaltstuchrolle wird halbiert und angemalt und ungefähr mittig auf den Karton geklebt. Von der PET-Flasche wird ca. 5cm unterhalb der Flaschenöffnung der Flaschenhals abgeschnitten. Auf einer Seite der nun abgeschnitten Flaschenöffnung wird ein kleiner Halbkreis ausgeschnitten (ungefähr so groß, wie der Umfang der halbierten Papierrolle). Der Flaschenhals wird nun auch auf den Karton geklebt. Die Öffnung schließt mit dem „Stamm“ ab. Der Karton kann nun nach eigenen Ideen und Wünschen zusätzlich bemalt werden.
Der Schüttelbaum wird auf eine gerade Oberfläche gelegt und die Kinder bekommen (je nach Alter unter Aufsicht) kleine bunte Filzkugeln, die sie in die Flaschenöffnung hineingeben können. Sind alle Kugeln im „Baum“ verschwunden, kann der Schüttelbaum aufgestellt werden und durch leichtes oder stärkeres Rütteln und Schütteln purzeln die Kugeln aus dem Baumstamm wieder heraus.
Viel Spaß beim Basteln und Spielen!

Immer wieder tolle Nachrichten :-)

Vor 2 Wochen erhielt ich folgende Nachricht einer ehemaligen (anfangs sehr skeptischen) Kursteilnehmerin: "Hallo Marlen, ich muss immer wieder sagen, dass ich so begeistert von der Zwergensprache bin. Maja macht so viele Zeichen und wir können uns so viel verständigen.....Und sie kann sogar schon die Farben. Meine Mutti ist Erzieherin und findet, dass mit dem Farben zeigen auch den Wahnsinn!!! Liebe Grüße...."

Ich habe mich riesig über die Nachricht gefreut. Ihre Tochter Maja ist jetzt 23 Monate und die Oma war sehr kritisch. Auch bei mir war das so. Eine Oma meines Sohnes hat die Zwergensprache immer wieder belächelt. Das zeigen von Milch, Essen, nochmal,..... hat sie gar nicht so wahrgenommen. Aber als er die Farben erst zeigen und dann auch ganz schnell sprechen konnte noch bevor er mit 2 Jahren in die Kita kam, war sie überzeugt wie gut die Zwergensprache funktioniert.

Als Kursleiterin ist es toll manchmal 1 Jahr nach Kursende solche liebe Nachrichten zu erhalten. Das erfreut mein Herz und zeigt mir wie wertvoll meine Arbeit für so viele Familien ist.

Babyzeichen Freunde

Kinder verstehen sich oft auch ohne Worte. Wenn man sich aber doch austauschen kann - gerade wenn man eben noch nicht sprechen kann, dann ist das umso schöner. Meine Tochter Carlina hatte im ersten Lebensjahr eine gute Freundin: Frieda. Zusammen waren die beiden im Zwergensprache-Babykurs und lernten viele Zeichen.
Eines Tages waren wir zusammen mit beiden damals knapp 13 Monate alten Kindern unterwegs. Die Mütter saßen quatschend auf einer Bank, die Kinder spielten auf dem Spielplatz und erkundeten die Wiese um die Sandkiste. Plötzlich kam Frieda auf Carlina zu, zeigte das Zeichen für Blume und nahm sie an die Hand. Leise schlichen wir hinterher und durften an einem wirklich sehr schönen Moment teilhaben: Frieda und Carlina standen vor einigen Narzissen und freuten sich gemeinsam an der Blütenpracht, zeigten abwechselnd auf die Blumen, dann zeigten sie das Zeichen "Blume" und freuten sich.

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