Handgespenst

Bild des Benutzers Claudia Spelz

Was man aus einem Handabdruck alles machen kann...
Wenn man einen Handabdruck mit Fingerfarbe macht oder die Umrisse der Hand aufzeichnet und sie dann ausschneidet kann man tolle Sachen daraus machen. Passend zu Halloween haben wir ein Gespenst daraus gemacht. Oder wie wäre es mit einer ganzen Gespensterfamilie? Vielleicht fallen euch noch mehr Möglichkeiten ein.

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Herbstbasteln: Farbspiel

Bild des Benutzers Claudia Spelz

Haben eure Zwerge bei einem Herbstspaziergang auch immer den großen Drang etwas zu sammeln? Wie wäre es mit den Hütchen der Eicheln aus denen ihr zu Hause ein Farb-Memospiel basteln könnt. Immer 2 Hütchen werden von innen mit der gleichen (Finger-)Farbe angemalt. Dabei kann man wunderbar die Farbgebärden zeigen. Schaut euch dazu einfach den vorherigen Blogeintrag an.

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Farbgebärden mit Spielidee

Bild des Benutzers Claudia Spelz

Im Fortgeschrittenenkurs sind auch die Gebärden für Farben ein Thema.
Ich erinnere mich noch daran, wie unser Sohn mit ca. 1,5 Jahren die Handform für die "Gelb"-Gebärde hinbekommen hat und uns im Haus ganz aufgeregt gezeigt hat, was alles gelb ist.
Im Video seht ihr noch weitere Farben und eine einfache Spielidee zum nachmachen.

https://www.youtube.com/watch?v=WIu4ZsI6Hro

Noch mehr Farben (und Fahrzeuge) gibt es in unserem Bilderbuch "Mit Babyzeichen die Welt entdecken - Fahrzeuge in allen Farben"

https://versteh-dein-baby.biz/p/mit-babyzeichen-die-welt-entdecken-fahrz...

Mit Papa auf dem Weg zur Sprache

Bild des Benutzers Simone Kostka

Es gibt viele Geschichten von Mamas, die sich in der Welt der Papas behaupten, jedoch nicht viele von Papas die das in den Welten der Mamas versucht haben. Mein Name ist Markus Bittner geboren und wohnhaft in Wien und ich bin Papa, Kinderliedermacher sowie Kursleiter für Zwergensprache.

Mein Sohn Viktor ist nun fast 21 Monate alt und ein sehr aktives Babyzeichenkind, welches über 50 Zeichen beherrscht. Aber der Reihe nach: Papas Weg zur Sprache beginnt eigentlich bereits im Jahre 1992 als ich im Alter von 11 Jahren meinen um zehn Jahre jüngeren Bruder dabei beobachtete, wie er mir mit Händen und Füßen versuchte zu erklären was unsere bügelnde Mama gerade macht. Er strich dabei mit der flachen Hand über seine Brust. Und das hin und her. Die Hand das Bügeleisen, die Brust das Bügelbrett. „Aua“ sagte unsere damalige Kursleiterin Simone Kostka als ich ihr diese Gesichte erzählte.
Was mir damals bewusst wurde ist, dass Kinder visuelle Reize aufsaugen wie ein Schwamm und versuchen diese auch visuell wiederzugeben.

Wir springen nun vom Jahr 1992 ins Jahr 2018: Als meine Frau schwanger war, stand für uns beide fest, dass ich mindestens für ein halbes Jahr bei unserem Sohn daheim bleibe. Fast alle in unserem Umfeld haben das super toll aufgenommen bis auf meinem damaligen Arbeitgeber. So wurde aus der Not eine Tugend und ich beschloss mein Hobby als Kabarettist und Liedermacher professionell auszuüben. Im September 2019 übernahm ich eine Kleinkunstbühne und besuchte mit unserem Viktor die erste Babyzeichensprache-Kursstunde.

Bald stand fest, dass mich diese Kursleiteraufgabe mit Freude erfüllen könnte und so beschloss ich Anfang 2020 die Kursleiter-Ausbildung zu machen. Schnell war ein eigenes Konzept da. Ich habe viele Kinderlieder auf diversen Musikinstrumenten eingeübt und Wege gesucht, wie ich Klangerlebnis und Babyzeichensprache für die Kleinen kombinieren kann.

September 2020 war es dann soweit, der erste Kurs die erste Stunde. Zwei Mamas und - was mich wirklich sehr freut - ein Papa. Die Ukulele und die Lieder kamen bei den Babys sehr gut an was nicht selbstverständlich für mich war, zumal meine größte Referenz nur das eigene Kind bis dato war.
In der zweiten Stunde wird die Gitarre ausrücken in der dritten vielleicht mal das kleine elektrische Klavier. Nächste Stunde wird auch spannend, weil ich dann mein erstes selbstkomponierte Kinderlied mit Babyzeichen präsentieren werde.

Die größte Angst, dass mir die Mamas vielleicht nicht das zu trauen was eine Mama könnte haben sich zum Glück nicht bewahrheitet. Nur beim Thema Stillen da trete ich bewusst kürzer, weil das die einzige Domäne in der Mama-Welt ist, in der sich die Papas niemals behaupten können.

Apropos Papas: Wir freuen uns ganz riesig, dass in Wien ab Oktober noch ein weiterer KursleitER dazustößt. Die Welt der aktiven Papas wird größer und das muss Sie auch. Nur so können wir auf die Wirtschaft zum Umdenken bringen, schließlich sollte nicht jeder aktive Papa aus der Not eine Tugend machen müssen.

1. BabyExpo OpenAir

Bild des Benutzers Simone Kostka

Vor dem wunderschönen Hintergrund des malerischen Palais Schwarzenberg in der Wiener Innenstadt fand von 11. bis 13. September die erste BabyExpo OpenAir statt.

Die fast durchwegs positiven Reaktionen aus dem Publikum und die aktuelle Entwicklung im Messe-Bereich haben den Veranstaltern bestätigt, dass es wohl die richtige Entscheidung war, mit dieser neuen Variante einer Messe das momentan machbare Maximum umzusetzen. Die Besucherzahl von rund 3.500 Erwachsenen (Aufteilung Fr. 1.150, Sa. 1.250, So. 1.100) war erwartbarerweise weit niedriger als bei "normalen" Messen, es dürfte aber gut gelungen sein, den Kern der Interessierten anzusprechen.

Das Hygiene- und Sicherheitskonzept wurde sehr gut angenommen, das Publikum war äußerst diszipliniert und rücksichtsvoll. Eine gute Basis um optimistisch an die Vorbereitungen für die nächste BabyExpo vom 7. - 9. Mai 2021 in der Wiener Stadthalle zu gehen. Dort werden dafür die Tribünen entfernt werden, was die Halle deutlich vergrößert und Gangbreiten von mindestens vier Meter Breite ermöglichen. Wir sind schon sehr gespannt auf das neue Erscheinungsbild und hoffen auf einen weitgehend regulären Betrieb im Mai.

Abgesehen von den generellen Erfolgen der Messe konnte auch der Babyzeichensprachestand sich über regen Betrieb freuen. Viele Gesprächspartner hinterließen uns ihre Kontaktdaten, um bei unserem Gewinnspiel mitzumachen. Am Sonntag Abend wurde noch vor Ort der Preis verlost (siehe Foto). Über einen Gratiskursplatz bei ihrem regionalen Kursleiter darf sich Frau Natascha W aus Wien freuen. Sie wird noch persönlich verständigt!

Allen anderen Teilnehmern danken wir fürs mitmachen. Auch sie bekommen eine persönliche Nachricht der zuständigen Kursleiterin und einen kleinen Trostpreis fürs Mitmachen.

Wir hoffen bei der nächsten BabyExpo wieder so viele InteressentInnen zu sehen und freuen uns schon auf die vielen süßen Babys!

Pippi Lotta

Bild des Benutzers Eva Fiegl

Meine Kollegin Edeltraud stellt uns ihr Projekt in Südtirol vor:

Projekt: Pippi Lotta
Projekt zur Sprachförderung von Kleinkindern
im Besonderen für Kinder mit Migrationshintergrund
Die Immigration und damit verbunden die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund ist eines der größten Herausforderungen unseres Jahrhunderts.
Der Schlüssel der Integration ist die Sprache.
Die Kinder mit Migrationshintergrund wachsen in ihren Familien auf und haben bis zum Kindergarteneintritt wenig bis gar keinen Kontakt mit der Umgebungssprache. Der späte Spracherwerb der Umgebungssprache führt zu großen Problemen im Kindergarten und meist auch noch in der Schule.
Das Projekt Pippi Lotta hat sich zum Ziel gesetzt Kinder mit Migrationshintergrund möglichst früh und gewinnbringend zu integrieren. Aus diesem Grund wird allen Kindern ein Sprachförderprogramm angeboten. Der Erstkontakt zu den Familien wird über die Geburtenabteilung hergestellt. Die Eltern werden eingeladen mindestens einmal wöchentlich in die Frühförderstelle zu kommen, damit ihr Kind an dem Projekt der frühen Sprachförderung teilnehmen kann. Zur Sprachförderung wird die Babyzeichensprache Zwergensprache, benutzt.
Das Projekt ist im Jänner 2019 gestartet. Leider musste es heuer auf Grund der Sicherheitsmaßnahmen wegen Corona unterbrochen werden. Das Angebot wurde von der einheimischen Bevölkerung genauso gerne angenommen, wie von den Familien mit Migrationshintergrund. Die Handzeichen der Zwergensprache stellten eine Brücke zwischen den Sprachen dar und so machte es immer allen viel Spaß gemeinsam zu singen und zu gebärden. Denn die Gebärden konnten von allen Eltern, unabhängig von deren Sprache schnell erworben werden.
Die Integration wird leichter, weil sich die Kinder schon von klein auf kennen und regelmäßig begegnen. Die Eltern der Kinder kommen dadurch auch regelmäßig in Kontakt und somit werden auf ganz natürliche Weise Barrieren abgebaut.
Das Projekt wird in Südtirol angeboten. Es ist für alle Teilnehmer kostenfrei und freiwillig.
Zwergensprachekursleiterin, Edeltraud Matzohl

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Es Regnet

Bild des Benutzers Bettina Pfeiffer

Passend zum Wetter in den letzten Tagen war unser Zwergensprache Lied „es regnet“! Nicht nur die Babyzeichen sind spannend daran! Die Kinder freuen sich besonders, wenn sie im Video den schönen Regenbogen sehen!

https://youtu.be/PQDe7X3oUlM

Alle meine Entchen

Bild des Benutzers Eva Fiegl

Als der Papa mal mit uns beim Babyschwimmen war und als Begrüßungslied wie immer „Alle meine Entchen gesungen wurde“, zeigte unser Sohn dem Papa das Enten-Zeichen. Die anderen Eltern waren sehr neugierig und dachten, der Papa sei gehörlos. Wir klärten auf, dass wir Babyzeichen verwenden und stießen auf große Begeisterung! So wurde die Babyschwimmstunde zur nassen Babyzeichenstunde...

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Fingerspiel mit Zootieren

Bild des Benutzers Claudia Spelz

Viele Zwergen lieben Tiere! Hier könnt ihr euch ein Fingerspiel mit Zootieren anschauen und direkt mitmachen. Dann seid ihr gut vorbereitet für euren nächsten Zoobesuch.
Mehr Gebärden für Zootiere findet ihr in unserem Bilderbuch "Tiere aus dem Zoo" und in der Zwergensprache-App.

Fingerspiel:
https://youtu.be/URc3Wekxf0k

Bilderbuch:
https://versteh-dein-baby.biz/p/mit-babyzeichen-die-welt-entdecken-tiere...

Lieblingszeichen

Bild des Benutzers Eva Fiegl

Es ist immer spannend, von den Kurseltern zu erfahren, welche Zeichen ihre Kinder am liebsten verwenden. Und ich muss sagen, es gibt einen klaren Favoriten!
Neben „essen“, „wo“ und „Licht“ scheinen die Kinder „mehr/nochmal“ zu lieben! Es ist ja auch eine praktische Geste! Man kann damit nach mehr Essen fragen, nach mehr Spiel, mehr Blödsinn machen.... in den Kursen wollen die Kids eindeutig mehr Musik! :-)
Zum Glück geht’s jetzt bald wieder los mit den Kursen und es gibt mehr Spiel, Spaß und natürlich Musik!

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