Gefühlsstarke Kinder - Neue Sichtweise durch Nora Imlau

Bild des Benutzers Katharina Schütze

Es lohnt sich doch immer wieder über den Tellerrand zu schauen, und hier und da einen Vortrag oder Buch neugierig ins Visier zu nehmen, wenn es darum geht den eigenen Standpunkt zu reflektieren oder neue Sichtweisen kennen zu lernen. So hat es auch unsere Kollegin Nadine John aus Hannover getan und schildert ihre Eindrücke:

"Kürzlich war ich bei Nora Imlaus Lesung zu ihrem neuen Buch "So viel Freude, so viel Wut”, es war ein gelungener Abend. Denn Nora Imlau kann Alltagssituationen mit Kindern wunderbar lebendig schildern und schafft auf humorvolle Weise Verständnis für Kinder und Eltern. Mit ihrem neuen Buch führt sie den Begriff der “Gefühlsstarken Kinder” ein, was bei vielen Eltern im Auditorium zu großer Begeisterung und Zustimmung führte, hingegen von Pädagogen kritisch betrachtet wurde. Auf die Diskussion, ob gefühlsstarke Kinder “normal” sind wie Nora Imlau diese Kinder sieht oder ob sie unter eine Diagnose wie autistisch oder ADS fallen, möchte ich hier nicht eingehen. Wertvoll war für mich der Ansatz von Nora Imlau mit ihrem neuen Buch Eltern Tipps vorzustellen wie sie und ihre Kinder den Alltag entspannter gestalten können und dass Nora Imlau für mehr Verständnis wirbt, wenn Kinder ihre starken Gefühle zeigen (unabhängig dafür, ob das Kind gefühlsstark ist oder nicht). Beispielsweise ihr Satz: “Kinder machen kein Drama, sie erleben ein Drama.” hilft uns Eltern den nächsten Wutausbruch unseres Schatzes gelassener zu begleiten."

Wer neugierig geworden ist, findet mehr Informationen unter: https://www.randomhouse.de/gefuehlsstarke-kinder/UEber-das-Buch/aid79843_16388.rhd
 
P.S. Die Gebärden für die Gefühle wie z.B. FREUDE, LIEB HABEN, ANGST HABEN, WÜTEND oder TRAURIG SEIN zeigen und besprechen wir in den Eltern-Kind-Kursen oder Anfänger Workshops. So haben schon die ganz kleinen Zwerge, die Möglichkeit ihren mitunter starken Gefühlen Ausdruck zu verleihen. Manch eine Situation wird für uns Eltern oder Betreuuer dadurch verständlicher... mehr dazu im nächsten Blogbeitrag!

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Gorilla-Dame Koko konnte Gebärdensprache

Bild des Benutzers Vivian König

Die Gorilla-Dame Koko, die letzte Woche im Zoo von San Francisco im Alter von 46 Jahren gestorben ist, beherrschte über 1000 Wörter in Zeichensprache und berührte damit Millionen von Menschen weltweit. Sie lernte ab dem 2. Lebensjahr von einer Tierpsychologin Gebärden und trat in zahlreichen Dokumentarfilmen auf. Sie war DIE Ikone für die Kommunikation zwischen Menschen und Tieren. Insbesondere die Einblicke, in das Gefühlsleben von Tieren, die durch Koko erfahrbar wurden, sind faszinierend. Sie zeigte klar, dass auch Tiere Mitgefühl und Empathie empfinden. In diesem Artikel in der LVZ gibt es schöne Einblicke in Kokos Leben:
http://www.lvz.de/Nachrichten/Panorama/Sie-beherrschte-Zeichensprache-Go...

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Nationalmannschaft mit Gebärdennamen

Bild des Benutzers Vivian König

Für alle, die auch im Fußball-Fieber sind: der DFB hat die Gebärdennamen der deutschen Nationalmannschaft auf einem Plakat veröffentlicht - und will damit den Inklusionsgedanken stärken und die Aktion Mensch unterstützen:
https://www.dfb.de/news/detail/poster-zeigt-nationalteam-in-gebaerden-18...

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TV-Beitrag auf RTL: Hebammen im Einsatz

Bild des Benutzers Vivian König

TV-Beitrag auf RTL:
Das Drehteam der Reihe "Hebammen im Einsatz" hat in einem unserer deutschlandweit stattfindenden Babykurse die gefilmt. Morgen sollen die Einblicke in die Babyzeichen-Welt und einen Leipziger Zwergensprache-Kurs zwischen 10.00 und 12.00 Uhr nun ausgestrahlt werden. Wir sind gespannt und danken allen mitwirkenden Familien aufs Herzlichste!
https://www.rtl.de/cms/sendungen/real-life/hebammen-im-einsatz.html

 

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Babygebärden sollten für alle Kleinen da sein!

Bild des Benutzers Vivian König

Der Taubenschlag - DAS Portal für Taube und Schwerhörige - hat einen tollen Artikel zur Sichtweise auf Babyzeichen und Lern-Möglichkeiten gebracht: "Babygebärden sind im Trend – bei Hörenden".
Hier könnt Ihr auch lesen, welche Schwierigkeiten Eltern gehörloser oder hörgeschädigter Kinder - allen wissenschaftlichen Erkenntnissen der Vorteilhaftigkeit von Gebärden zum Trotz - immer noch haben. Wir wünschen uns für alle Babys und Kleinkinder den Zugang zu Gebärden, damit sich jeder kleine Mensch von Anfang an verstanden fühlen kann.
Man kann nur den Kopf schütteln, dass vielen hörenden Eltern mit gehörlosen Babys auch heute noch von Ärzten und anderen Fachleuten geraten wird, auf Gebärden zu verzichten. Ihr Kind soll die Lautsprache allein mithilfe des Restgehörs oder eines Cochlea-Implantates (CIs) und mittels Lippenlesen lernen. Die unnötigen Folgen für die ganze Familie sind traurig.
Gerade gehörlose Babys und ihre Familien sollten unkomplizierten, dauerhaften Zugang zum Gebärden lernen - am besten durch Muttersprachler - haben. Danke dem Taubenschlag, dass er dies beleuchtet und aufzeigt, dass dies leider weltweit ein Mißstand ist.
Die Kenntnisse einiger Gebärden aus den Zwergensprache-Kursen und die Sensibilisierung für unsere kulturelle und sprachliche Vielfalt tragen hoffentlich auch unter Erwachsenen zum Brücken bauen bei. Mit dem integrativen Ansatz unseres Kita-Programmes für den Betreuungsalltag und der Offenheitheit unserer Zwergensprache-Kurse für jedermann, möchten wir gerade auch diesen betroffenen Familien den Zugang und das Entdecken der Welt der Gebärden und der gemeinsamen Kommunikation mit ihrem Baby ermöglichen.
https://www.taubenschlag.de/2018/06/babygebaerden-sind-im-trend-bei-hoer...

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Regen auf der Windschutzscheibe

Bild des Benutzers Eva Fiegl

Neulich fiel mir eine Situation mit meiner Tochter ein als sie fast 2 Jahre alt war. Wir fuhren damals im Auto und ich wusch die Windschutzscheibe und  betätigte den Scheibenwischer. Vom Rücksitz hörte ich "Regak, Regak!"
Ich verstand nicht, was sie meinte, konnte aber in dem Moment nicht zu ihr zurück sehen.
Etliche Tage später befanden wir uns im Garten und gossen Blumen mit dem Schlauch. Irgendwie gelangte ein Strahl auf das Fenster und es rann Wasser daran herab. Wieder hörte ich "Regak, Regak!" Und wieder hatte ich nicht verstanden, was sie meinte. Diesmal sah ich aber das Zeichen, das sie dazu machte: "Regen!" Natürlich, jetzt war mir alles klar!!! :-)
 
 

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Babyzeichen waren die Rettung!

Bild des Benutzers Eva Fiegl

Meine Kollegin Bettina Pfeiffer berichtete mir folgende faszinierende Geschichte:
Vor einigen Tagen sperrte mich meine kleine Tochter auf die Terrasse aus. Sie hat verzweifelt versucht, die Tür wieder aufzubekommen. Leider ohne Erfolg. Sie war den Tränen schon nahe. Da zeigte ich ihr durch das Fenster: "wo ist deine Schwester?" Daraufhin lief sie nach oben und bat ihre große Schwester um HIlfe! So einfach kann es gehen! Ende gut, alles gut! ;-)
 

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Haustiere und Babyzeichen

Bild des Benutzers Eva Fiegl

Meine Kinder versuchen öfters unseren Haustieren Tricks beizubringen. Wenn die Tiere die Anweisungen nicht gleich verstehen, werden sie durch Babyzeichen unterstützt - und: es funktioniert!!! Der Hund reagiert tatsächlich auf die Zeichen "sitzen", "kommen", "Platz", "suchen" und ein paar selbst erfundene Zeichen! Sogar die Katze versteht so manches, vor allem, wenn es um's Fressen geht! Faszinierend!!!

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