Babyzeichen

Auch mit 10 noch Babyzeichen

Bild des Benutzers Eva Fiegl

Für Babyzeichen wird man nie zu alt!
Gestern waren wir im Schwimmbad. Meine 10jährige Tochter wollte mir (ich war an Land) vom Schwimmbecken aus etwas mitteilen, aber im Bad waren viele Leute und der Geräuschpegel sehr hoch. Mit Hilfe der Babyzeichen (sie sind bei uns nicht ausgestorben, da wir sie immer wieder verwenden) konnten wir über die Köpfe der anderen Schwimmer hinweg kommunizieren und hatten Spaß daran, dass es niemand verstand. Ich wusste aber, dass sie meinte, ich solle auch ins Wasser kommen und kein Angsthase sein! ;-)

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Babyzeichen KiTa-Seminare & Babykurse für Fortgeschrittene nun auch an diesen Orten

Bild des Benutzers Vivian König

Letzte Woche haben mehrere Zwergensprache-KursleiterInnen eine Weiterbildung absolviert, so dass Babyzeichen Eltern-Kind-Gruppen mit Babys ab 12 Monaten sowie unser KiTa-Programm als Weiterbildungs-Seminar für ErzieherInnen, Tagesmütter sowie Kindereinrichtungen zur spielerischen Sprachförderung im U3-Bereich, für Kinder mit Migrationshintergrund sowie in integrativen Einrichtungen ab sofort auch in folgenden Orten und Regionen angeboten werden:

Region Chemnitz bei Isabel Freitag;
Region Hunsrück bei Sozial- und Inklusions-Pädagogin Stefanie Boos,
Raum Pirna bei Entspannungs-Pädagogin Manuela Kristen-Gebauer,
Region Berlin und Königs Wusterhausen bei Erzieherin & Kita-Leiterin Antje Cori,
Raum Wien (AT) bei Erzieherin Claudia Ronegg,
Raum Solingen bei Alisa Pietzke,
Region Erlangen und Nürnberg bei Alexandra Maygnan,
Raum Calw und Weil der Stadt bei Marie Pagel,
Region Meran und Bozen (I) bei Psychologin Valentine Inderst,
Raum Neuenahr-Ahrweiler und Remagen bei Pädagogin Stefanie Meisel,
Region Waldviertel (AT) bei Barbara Rochla und
Raum Monheim und Leverkusen bei Annica van Deenen.

Gern kommen wir auch direkt in Ihre Einrichtung oder sind für Vorträge und Weiterbildungen für Träger und Bildungsinstitute mit Seminaren zur Sprachförderung für Fachkräfte in der Kinderbetreuung landesweit buchbar.

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Österreich-Treffen 2019

Bild des Benutzers Maria Gfrerer

Unser diesjähriges Österreich-Treffen fand in Linz statt und stand unter dem Thema Österreich und seine Gebärdensprachkultur. Wir haben viele Gebärden aufgefrischt, neue kennen gelernt, erfahren, wie groß die Unterschiede zwischen Gebärden aus den unterschiedlichen Bundesländern in unserem kleinen Österreich sind.
Nach dem Motto „Lachen ist die schönste Sprache der Welt“ zauberten uns unsere beiden Fachrefenten, eine gehörlose Gebärdenexpertin und ein Gebärdensprach-Dolmetscher so manches Lächeln ins Gesicht. Wir freuen uns schon, euch in unseren Kursen und Workshops mehr darüber berichten zu können!

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Wir trauern um Karin Kestner

Bild des Benutzers Vivian König

Wir sind sehr betroffen und traurig, dass eine unermüdliche, energievolle Kämpferin für die Gebärdensprache und die Rechte gehörloser Menschen, unsere engagierte Babyzeichen-Ratgeber-Verlegerin Karin Kestner von uns gegangen ist. Ihrer Familie gilt unser aufrichtiges Mitgefühl. Vor ihrem unglaublichen Lebenswerk ziehen wir respektvoll und bewundernd den Hut. Wir werden Sie dankbar in Erinnerung behalten und möchten das Andenken an ihren Einsatz, ihre Werke und Ziele in unserer Arbeit mit den Angeboten zu spielerischem Lernen von Babyzeichen und Gebärden für viele Familien und in immer mehr Kindereinrichtungen stets weiterleben lassen. Auch dafür warst Du eine Wegbereiterin, liebe Karin Kestner! Das Zwergensprache-Netzwerk dankt Dir von Herzen, dass gemeinsam dazu vor 15 Jahren der Boden bereitet wurde!

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Das Zwergensprache Magazin Nr. 15 ist da!

Bild des Benutzers Vivian König

Das neue Zwergensprache Kundenmagazin mit der Ausgabe Nr. 15 ist erschienen mit Artikel zu Babyzeichen unter Geschwistern und zum Gebärden mit Flüchtlingskindern, Tipps zum Tragen im Sommer und zum Fermentieren für die Kleinsten, Büchertipps und vielem mehr. Viel Spaß beim Lesen und beim Basteln unseres Windrades!
https://babyzeichensprache.com/magazin/…/Ausgabe_15_2019.pdf

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Zu Besuch in Celle zur Weltwoche der Geburt

Bild des Benutzers Katharina Schütze

„Du hast die Kraft zu gebären“ lautet in diesem Jahr das Motto der Weltwoche Geburt, initiiert durch den GreenBirth e.V.
Mit einem Vortrag zu "Versteh dein Baby" können sich Interessierte an einem Vormittag vertraut mit den 5 elementaren Dunstan Babylauten und den allerersten Babyzeichen machen. Es gibt viele weitere tolle Vorträge in diesem bunten Programm:

https://celleheute.de/veranstaltungen-in-celle-zur-weltwoche-der-geburt/
https://www.greenbirth.de/de/termine/746-13-19-mai-2019-weltgeburtswoche...

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Zwergensprache Frühlingsgruß

Bild des Benutzers Katharina Schütze

Das Wetter lässt ja schon ab und an Frühlingsgefühle aufblitzen, kalendarisch sind wir auch schon in der erwachenden Jahreszeit und von uns gibt es für euch nun noch ein musikalischen Frühlingsgruß mit dem Lied "Ich lieb den Frühling" und den Babyzeichen:

https://www.youtube.com/watch?v=KpsCjFmmkUk&t=55s

Habt viel Spaß beim mit- und selber singen!

P.S. Im Frühjahr starten wieder viele neue Kurse! Schaut auf die Webseite: https://babyzeichensprache.com/uebersichtskarte.php

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Sauerländer Tagesmütter lernen Babyzeichensprache

Bild des Benutzers Claudia Spelz

Für Tagesmütter ist es manchmal nicht leicht, ihre Sprösslinge zu verstehen. Gerade die Ein- bis Zweijährigen können ihre Bedürfnisse mit Worten noch nicht so gut mitteilen. Wie Babyzeichen den Alltag mit Kleinkindern erleichtern, lernten 16 Tagesmütter aus dem Sauerland während eines zweitägigen Fachseminars.

Sie waren zum Teil neugierig, zum Teil auch skeptisch, was es mit der Babyzeichensprache auf sich hat. Die Rede ist von 16 Tagesmüttern aus Meschede, Hallenberg, Medebach, Schmallenberg, Brilon und Eslohe. Sie alle nahmen beim Tagesmütterverein in Meschede an einem Fachseminar über Babyzeichensprache teil. Zu Beginn ging es um die Grundladen. Die Tagesmütter erfuhren, dass bei der Babyzeichensprache einfache Handzeichen parallel zur normalen Sprache benutzt werden, um Gegenstände, Zustände und Gefühle aus dem Babyalltag zu beschreiben. „Ähnlich wie beim winke-winke, das man Babys immer wieder als Abschiedsgeste zeigt, ahmen die Kleinen auch viele weitere Handzeichen nach, wenn Eltern und Betreuer diese ihren Babys immer wieder zeigen“, erklärte die Referentin Mareike Dorda aus Sundern, selbst Mutter von drei Babyzeichenkindern.

„Viele Zeichen machen wir ohnehin schon beim Reden wie den Finger vor der Mund halten, wenn wir ,leiseʻ sagen, oder den Bauch reiben, wenn etwas lecker schmeckt. Auch zeigen wir mit dem Finger auf etwas oder winken jemanden heran, wenn er kommen soll. Vielen ist gar nicht bewusst, wie viele Gesten wir unterbewusst schon im Alltag verwenden.“
Babys können meist mit sechs bis neun Monaten winke-winke machen, aber noch nicht „Tschüss“ sagen. Auch können Sie schon mit dem Finger auf etwas zeigen. Ab diesem Alter können Babys auch einfache Handzeichen für Hunger, Schnuller, Buch oder Ball nachahmen und somit ihre Bedürfnisse ausdrücken. Denn die Motorik der Hände ist schneller entwickelt als die, die zum Sprechen benötigt wird. „Viele
denken, dass Babyzeichen das Sprechen ersetzen. Das stimmt nicht, denn ich nutze die Zeichen immer parallel zur Sprache. Dadurch überbrücken die Handzeichen nur das Stadium des Nicht-Sprechens“, so die Referentin weiter. Sobald die Kinder das Wort sprechen können, verliert sich das Zeichen von ganz alleine. Und durch die Zeichen lernen die Babys oftmals viel früher sprechen. Auch helfen die Handzeichen
Kindern, denen das Sprechen lernen schwer fällt.

Ihren Ursprung fand die Babyzeichensprache bereits in den 1980er Jahren in den USA, wo sie als vereinfachte Form der Gebärdensprache entwickelt wurde. Wissenschaftler hatten herausgefunden, dass hörende Kinder gehörloser Eltern mithilfe von Gebärden weitaus früher kommunizierten als ihre Altersgenossen ohne hörgeschädigten Elternteil. In Deutschland sind Kurse in Babyzeichensprache noch relativ neu, in den USA, England und Skandinavien sind sie bereits fester Bestandteil für junge Eltern, Au Pairs und Fachkräfte.

Den Tagesmüttern können die Babyzeichen den Alltag erleichtern. Denn viele der Sprösslinge können zwar Vieles verstehen, aber noch nicht sprechen, wenn sie das erste Mal zur Tagesmutter kommen. Mareike Dorda übte mit den Frauen im ersten Teil des Seminars über 50 Babyzeichen, die den Alltag erleichtern. Darunter Zeichen wie essen, trinken und müde, aber auch Zeichen für warte, noch mehr oder Windeln
wechseln.
Nach dem ersten Teil des Seminars hatten die Tagesmütter zwei Wochen Zeit, um die Zeichen im Alltag umzusetzen und auftretende Fragen zu sammeln. Im zweiten Teil ging es dann um den Erfahrungsaustausch und darum, weitere Zeichen für den Alltag mit den kleinen Sprösslingen zu lernen.
Tagesmutter Petra Daum aus Schmallenberg-Walbecke berichtete, dass sie bereits erste Erfolge mit den Zeichen hatte: Eines ihrer Tageskinder, das sich mit fast eineinhalb Jahren mit dem Sprechen lernen schwer tat, macht jetzt immer das Babyzeichen für trinken, wenn es Durst hat. Auch falle es ihm jetzt leichter, das Wort zu sprechen. Petra Daum setzt die Babyzeichen vor allem beim Singkreis, beim
Bücher lesen und natürlich für alltägliche Dinge ein.
Auch Tagesmutter Iris Rademacher aus Eslohe konnte schon gute Erfahrungen mit den Babyzeichen sammeln. Bei ihrem einjährigen Sohn sowie den Tageskindern stehen vor allem die Zeichen für essen, trinken, spielen und Musik hoch im Kurs. Auch die Verständigung mit einem über zweijährigen Kind mit Down Syndrom, das zu ihr zur Tagespflege kommt, ist dank der Babyzeichen möglich. „Die Kinder schauen mich aufmerksamer an, wenn ich rede und versuchen die Zeichen nachzuahmen“, hat die 31-Jährige beobachtet.

Die anfängliche Skepsis bei einigen Tagesmütter hat sich schnell gelegt. Alle waren sehr motiviert, den Betreuungsalltag mit Babyzeichen zu bereichern. Um weitere Zeichen zu lernen und sich über die Erfahrungen auszutauschen, planen die Tagesmütter ein weiteres Babyzeichenspracheseminar im Frühjahr.

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